Personaleinsatzplanung – Industrie & Produktion

Schichtplanung in der Produktion: Personal nach Auftragslage, nicht nach Vorwoche

Bedarf, Regeln und Ist-Zeiten in einer Planung:
Der Simago® workforce planner zeigt Über- und Unterdeckung,
bevor sie Geld kosten.

  • Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen im Regelwerk
  • Schnittstellen zu SAP, DATEV und P&I LOGA
  • Cloud oder On-Premise – Sie entscheiden, wo Ihre Daten liegen

60 Minuten, kostenfrei und unverbindlich · oder in 2 Minuten selbst durch die Planung klicken

Schichtplanung in der Fertigung mit Bedarfsabgleich am Bildschirm
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Die Ausgangslage

Warum hält der Schichtplan in der Produktion selten bis Mittag?

Weil der Personalbedarf jeden Tag neu aus der Auftragslage entsteht. Diese Zahl steht in ERP, Produktionsplanung oder MES – nicht im Schichtplan. Dazu kommen Krankmeldungen am Morgen und Eilaufträge – zum Beispiel 30 zusätzliche Arbeitsstunden innerhalb von vier Stunden. Ein Plan nach Vorwoche kann darauf nicht reagieren.

Anspruchsvolle Schichtsysteme – Werkzeuge, die dafür nie gebaut wurden

Geplant wird mit Excel-Tabellen, die von Hand fortgeschrieben werden, oder mit einem ausgedruckten Plan am Aushang. Ruhezeiten, Qualifikationen und Abwesenheiten müssen dabei im Kopf mitgeführt werden.

Versionschaos

Manuelle Übertragung

Der Plan kennt den Bedarf nicht

Auch dort, wo ein Schichtplanungssystem läuft, bleibt eine Lücke: Es kann Schichten abbilden und Regeln verwalten – aber die geplante Besetzung keinem Bedarf gegenüberstellen. Damit fehlt der Maßstab.

Planung nach Vorwoche

Unterdeckung und Überdeckung addieren sich

An einem Tag werden Stunden bezahlt, die niemand braucht. An einem anderen fehlen Stunden, die den Auftrag gerettet hätten. Beides gleicht sich betriebswirtschaftlich nicht aus – es kostet zweimal.

Sonderschichten

Wachsende Zeitkonten

Aus dem Planungsalltag

  • Krankmeldung um 5:40 Uhr – und die Schichtführung beginnt das Telefon-Karussell.
  • Niemand sieht auf einen Blick, ob die Frühschicht morgen überhaupt besetzt ist.
  • Ruhezeitverstöße fallen erst auf, wenn sich Betriebsrat oder Prüfer melden.
  • Das gesamte Planungswissen hängt an einer einzigen Person.

Die Bedarfskennzahl liegt in den meisten Betrieben bereits vor – oft in genau der Form, die eine Personalplanung braucht: „Ich benötige 100 Arbeitsstunden am Montag, um Produktionsauftrag
A zu schaffen.“

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Das Prinzip

Dieselbe Mannschaft. Eine Woche mit und eine ohne Bedarfsabgleich.

Links wird geplant wie in der Vorwoche – der Bedarf bleibt eine Zahl in einem anderen System. Rechts steht der Bedarf im Plan, Schichten und Personen werden dagegen abgeglichen.

40 Stunden

mehr bezahlt als gebraucht – in einer einzigen Woche, an einer einzigen Linie.

−16 Stunden

fehlen am Donnerstag trotzdem. Überdeckung gleicht Unterdeckung nicht aus.

0 Stunden

Abweichung, wenn dieselbe Mannschaft am Bedarf entlang geplant wird.

Beispielwoche einer Fertigungslinie mit einem Wochenbedarf von 576 Stunden. Die Zahlen veranschaulichen das Prinzip.

Planung und Zeiterfassung in einem System

Was passiert, wenn die Schicht anders läuft als geplant?

Der Simago® workforce planner arbeitet mit der integrierten Zeiterfassung zusammen. Meldet sich jemand krank, weiß das System es sofort: Die Deckung wird neu bewertet, und die Planung erhält direkt einen Hinweis – mit Vorschlägen für qualifizierte, verfügbare Vertretungen.

Die Krankmeldung ist sofort im Plan

Eine Krankmeldung wird erfasst und steht unmittelbar im Schichtplan. Die Deckung der betroffenen Schicht wird neu bewertet – ohne Telefonkette.

Warnung bei Unter- und Überdeckung

Planerinnen und Planer erhalten direkt Hinweise und Warnungen, sobald eine Schicht unter- oder überbesetzt ist – nicht erst im Monatsabschluss.

Ist-Zeiten aus Terminal und App

Gebucht wird am Hallenterminal, mobil oder direkt aus der Planung. Arbeitszeiten, Zuschläge und Zeitkonten werden sofort berechnet.

Die laufende Schicht auf einen Blick

Die Schichtführung sieht die Besetzung der laufenden Schicht – Soll und Ist je Linie, ohne Excel-Zwischenschritt.

Video – Aus dem Schichtalltag

Drei Krankmeldungen. Frühschicht startet in
70 Minuten.

Was in dieser Situation zählt, ist nicht mehr Personal – sondern zu wissen, wer verfügbar, qualifiziert und regelkonform einsetzbar ist. Genau dafür ist der Bedarfsabgleich gebaut.

Simago-Planungsgrid mit Schichtkürzeln und Statistikfenster zu Sollstärke und geplanten Stunden
Die Tour

Wie sieht bedarfsgerechte Planung im Alltag aus?

Vom Auftrag im ERP bis zur Krankmeldung am Morgen: Klicken Sie sich durch die Situationen, die in der Fertigung jede Woche vorkommen – und sehen Sie, was der Simago® workforce planner daraus macht.

Datenquelle

Der Personalbedarf kommt direkt aus ERP und Produktionsplanung

Wie viel produziert werden soll, steht bereits im ERP, in der Produktionsplanung oder im MES. Über Schnittstellen wird diese Kennzahl automatisch übernommen.

In allen beteiligten Systemen gelten dieselben Zahlen – ohne Abgleichrunden.

Simago-Planungsgrid mit Schichtkürzeln und Statistikfenster zu Sollstärke und geplanten Stunden

Bedarf aus ERP und PPS

Eine Zahl für alle Systeme

Produktionsauftrag A, Montag · Bedarf 100 Arbeitsstunden · übernommen als Bedarfsvorgabe Mo: 100 h

Deckung

Bedarf und Besetzung in einer Ansicht

Der Plan stellt der Bedarfsvorgabe die eingeplanten Schichten und Personen gegenüber. Gedeckt, überdeckt oder unterdeckt ist auf einen Blick erkennbar.

Die Lücke fällt auf, solange sie noch zu schließen ist.

Simago-Planungsgrid mit Schichtkürzeln und Statistikfenster zu Sollstärke und geplanten Stunden

Unterdeckung schnell erkennen

Überdeckung sichtbar

Während der Planung

Bedarf 100 h · verplant 88 h · Unterdeckung 12 Stunden · Mittwoch 32 Stunden überdeckt

Regelwerk

Ein Plan, der mitdenkt

Jede Eingabe wird gegen Arbeitszeitmodelle, Ruhezeiten, Qualifikationen, Abwesenheiten und Zeitkonten geprüft. Ist eine Besetzung nicht zulässig, meldet das System es sofort.

Das Regelwerk liegt im System, nicht im Kopf der Planerin.

Simago-Planungsgrid mit Schichtkürzeln und Statistikfenster zu Sollstärke und geplanten Stunden

Ruhezeiten geprüft

Qualifikationen geprüft

Besetzungsvorschlag

Ruhezeit unterschritten: 9 Stunden zwischen Spät- und Frühschicht · Vorschlag des Systems: qualifiziert, verfügbar, Ruhezeit eingehalten

Bereiche

Arbeitsplätze statt Abteilungsgrenzen

Beschäftigte können zwischen Arbeitsplätzen wechseln. Kapazität wird dorthin verlagert, wo heute Bedarf besteht, statt sie in einer schwach ausgelasteten Linie stillzuhalten.

Beide Bereiche gedeckt – ohne zusätzliche Stunden.

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Linienwechsel

Kapazität verlagern

Ohne zusätzliche Stunden

Linie 1 unterdeckt, Linie 2 schwach ausgelastet · nach Umplanung beide Bereiche gedeckt – ohne zusätzliche Stunden

Ad-hoc-Ausfall

Eine Krankmeldung ist kein Produktionsausfall

Fällt jemand kurzfristig aus, verändert sich die Deckung sofort. Das System meldet die Veränderung und schlägt qualifizierte, verfügbare Personen vor.

Aus der Krankmeldung am Morgen wird kein Produktionsausfall am Mittag.

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Krankmeldung sofort im Plan

Warnung bei Unterdeckung

Vertretungsvorschlag

Ausfall Frühschicht Linie 2 · Deckung fällt auf −8 Stunden · nach Vertretung wieder ±0

Änderung

Der Auftrag ändert sich, der Plan weiß es sofort

Wird die Produktion erhöht oder gesenkt, erscheint die geänderte Vorgabe im Plan. Die Deckung wird neu bewertet, die Planung kann unmittelbar reagieren.

Die neue Menge steht im Plan, bevor die Schicht beginnt.

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Neuer Bedarf aus dem ERP

Deckung neu bewertet

Reaktion vor Schichtbeginn

Bedarf Donnerstag 140 → 168 Stunden · 28 Stunden fehlen · vier qualifizierte Personen können die Lücke regelkonform schließen

Alle Zahlen in dieser Tour sind Beispielzahlen zur Veranschaulichung typischer Planungssituationen.

Funktionen

Was der Simago® workforce planner
außerdem mitbringt

Flexible Planung entlang Ihrer Schichtmodelle, Linien, Kostenstellen und Qualifikationen.

Simago-Maske Korrekturbelege erfassen mit Datum, Zeitpunkt, Buchungsart und Grund

Vorlagen für Schichtmodelle und Sonderlagen

Konti-Modell, Sonderschicht, Inventur oder Wartungsstillstand: Mit vordefinierten Vorlagen legen Sie jede Planung in Minuten an – einmal definiert, immer wieder einsatzbereit.

Simago-Ansicht Buchungspflege mit Mitarbeiterliste und Monatsübersicht

Faire Schichtverteilung und Tauschbörse

Wunschdienste sowie Rotations- und Ausgleichslogiken verteilen Nacht- und Wochenendschichten nachvollziehbar. Getauscht wird digital über die App – dokumentiert statt auf Zuruf.

Simago-Dashboard mit Kacheln für Terminal, Kalender, Buchungsstatus und Urlaubskontingent

Zeiterfassung und Berichte auf Knopfdruck

Gebucht wird am Hallenterminal, mobil oder direkt aus der Planung. Zeitkonten, Zuschläge und Auswertungen wie Soll/Ist je Linie stehen ohne Excel-Zwischenschritt bereit.

Planungsgitter mit Wochenansicht je Mitarbeitendem und Statistik zu Sollstärke und geplanten Arbeitsstunden
So sieht das im System aus

Ad-hoc umplanen. Transparent führen.
Sicher besetzen.

Mit dem Planungsgitter behalten Sie den Überblick – auch bei Krankmeldungen zum Schichtbeginn, Anlagenstillständen und kurzfristigen Sonderschichten.

  • Alarm bei unbesetzten Positionen und automatische Besetzungsvorschläge
  • Filterung nach Linie, Kostenstelle und Qualifikation
  • Änderungsverfolgung und Freigaben durch die Schichtführung
  • Soll-/Ist-Werte und Auswertungen in Echtzeit
  • Springerpool und Vertretungen in Minuten disponiert
Warum Simago®

Was unterscheidet Simago® von reiner Schichtplanungs-Software?

Reine Schichtplanungs-Software verwaltet Schichten und Regeln. Der Simago® workforce planner kennt zusätzlich den Bedarf aus ERP und Produktionsplanung, prüft jede Besetzung gegen Ihr Regelwerk und kommt mit Beratung und Einführung aus einer Hand – von der Analyse bis zum Go-live.

Der Bedarf kommt aus Ihrem System

Bedarfskennzahlen aus ERP und Produktionsplanung werden über Schnittstellen übernommen. Ändert sich ein Auftrag, weiß der Plan es sofort.

Plan, Ist-Zeiten und Zutritt aus einer Plattform

Einsatzplanung, Zeiterfassung und Zutrittskontrolle laufen in Simago® zusammen. Der Plan kennt die Ist-Zeiten – und weiß, wer aufs Werksgelände darf.

Betriebsrat von Anfang an dabei

Planung, Regelwerk und Änderungen sind dokumentiert. Vorlagen für Rechte- und Rollenkonzept und die Grundlage einer Betriebsvereinbarung bringen wir mit.

Software, Beratung und Einführung aus einer Hand

Analyse, Konfiguration, Schulung und Support durch ein Projektteam. Betrieb in einem deutschen Rechenzentrum oder auf Ihren eigenen Servern.

Systemlandschaft

Wie spielt Simago® mit Ihrer IT zusammen?

Über 50 Schnittstellen: Stammdaten, Bedarf, Buchungen und Lohndaten fließen ohne Medienbruch – über offene Standards und bewährte Hardware-Partner.

  • → Daten in Simago
  • ← Daten aus Simago
  • ←→ Abgleich

HR & Stammdaten

←→ Abgleich

Mitarbeitende, Kostenstellen und Berechtigungen – laufend aktuell.

  • Active Directory
  • Personalverwaltung

ERP & Produktion

→ in Simago

Bedarfskennzahlen je Tag oder Stunde für die Personaleinsatzplanung.

  • ERP
  • PPS
  • MES
  • BDE
  • via REST-API

Besucher & Kommunikation

←→ Abgleich

Voranmeldung, Einladung und Ausweis – verbunden mit Ihren Kalendern.

  • Kalendersysteme (API)
  • E-Mail mit QR-Code
  • Self-Service-Terminal
  • Kartendrucker

Simago®

  • workforce planner
  • time – Zeiterfassung
  • access – Zutritt
  • ID.plus – Besucher

Lohn & Abrechnung

← aus Simago

Zeitkonten, Zuschläge, Abwesenheiten und eAU-Status für die Abrechnung.

  • Lexware
  • weitere Lohnsysteme

Zeiterfassung

→ in Simago

Buchungen vom Hallenterminal, im Browser oder unterwegs – hardwareunabhängig.

  • Datafox
  • PCS
  • dormakaba
  • Bestandsgeräte
  • Webterminal
  • Mobile App

Zutritt & Perimeter

←→ Abgleich

Berechtigungen steuern Türen, Tore und Zufahrten – online und offline.

  • Schranken & Tore
  • Drehkreuze
  • Kennzeichenerkennung
  • Offline-Beschläge
  • RFID / MIFARE DESFire
  • QR-Code
  • Biometrie
Offene Schnittstellen
  • REST-API
  • CSV-Import
  • Browser (HTTPS)
Betrieb Cloud – Rechenzentrum in Deutschland On-Premise – eigene Server ISO 9001 zertifiziert
Gegenüberstellung

Was sich in Ihrer Planung konkret ändert

Zwischen starrer Standardsoftware und aufwendiger Individualentwicklung liegt der Weg, den 35 Jahre Projekterfahrung möglich machen: Vieles ist bereits mitgedacht – das Entscheidende wird passend gemacht. Nicht durch Programmierung, sondern durch Konfiguration.

Aspekt

Excel, Papier, Insellösung

Starre Standardsoftware

Simago® workforce planner

Bedarfsgrundlage

Erfahrungswert, Vorwoche, Standardbesetzung

Feste Schichtmodelle ohne Bedarfsbezug

Bedarfskennzahl je Tag oder Stunde, direkt aus ERP und Produktionsplanung

Regelprüfung

Kopfsache; Verstöße fallen zufällig auf

Prüft nur, was der Standard vorsieht

Plausibilitätsprüfung bei jeder Eingabe, mit Vorschlägen

Kurzfristiger Ausfall

Telefonrunde, Improvisation, Risiko für die Menge

Umplanung im Rahmen des Standards

Sofortmeldung an die Planung, Alternativvorschläge

Überstunden und Zeitkonten

Wachsen unbemerkt, später teuer

Auswertung im Nachhinein

Werden sichtbar gesteuert und in Schwachlastzeiten abgebaut

Anpassungen im Betrieb 

Jede Änderung = neue Tabelle, neues Risiko

Warten auf das nächste Release des Herstellers

Änderungen – etwa bei Tarif- oder Gesetzesanpassungen – konfigurieren Sie selbst, ohne Update

Die Wirkung

Wirtschaftlichkeit
und Interessen der Belegschaft

Bedarfsgerechte Planung ist zunächst eine Effizienzfrage. Der Simago® workforce planner berücksichtigt dabei gleichzeitig die Interessen der Beschäftigten – beides ist kein Widerspruch, sondern dasselbe Rechenwerk.

Der Ansatz ist dabei präventiv: Mehrarbeit, Überbesetzung und Unzufriedenheit werden sichtbar, bevor sie entstehen – nicht erst im Monatsabschluss.

Für das Ergebnis

Was sich in Kosten und Lieferfähigkeit niederschlägt.

  • Überstunden unter Kontrolle – bevor Rückstellungen entstehen.
    Zeitkonten melden sich früh: Mehrzeiten werden in Schwachlastzeiten geplant abgebaut, statt das Controlling am Jahresende zu überraschen.
  • Weniger bezahlte Anwesenheit ohne Wertschöpfung.
    Überdeckung wird während der Planung sichtbar, nicht im Monatsabschluss.
  • Schichtkosten stehen vor der Freigabe fest.
    Arbeitszeiten, Zuschläge und Zeitkonten werden während der Planung berechnet – sichtbar, was Nacht- und Feiertagsschichten kosten, je Schicht und Linie.

Für die Belegschaft

Was die Akzeptanz sichert – auch in der Abstimmung mit der Arbeitnehmervertretung.

  • Abwesenheiten werden respektiert.
    Wer im Urlaub ist, wird nicht eingeplant. Statt einer Lücke erscheint ein Vertretungsvorschlag.
  • Verlässliche Pläne erhöhen die Akzeptanz.
    Ein Plan, der früh steht, Regeln einhält und Ausfälle sauber auflöst, gibt Planungssicherheit.
  • Wunschschichten und Tauschbörse.
    Nacht- und Wochenendschichten werden über Rotations- und Ausgleichslogiken fair verteilt; Tausch läuft digital und dokumentiert statt auf Zuruf.
Passt das zu Ihnen?

Für welche Betriebe dieser Ansatz gemacht ist

Je mehr dieser Punkte auf Ihren Standort zutreffen, desto größer ist der Hebel einer bedarfsgerechten Planung.

  • Schwankende Auftragslage – die Produktionsmenge unterscheidet sich tageweise deutlich.
  • Mehrschichtbetrieb – von zwei Schichten bis zur vollkontinuierlichen Rund-um-die-Uhr-Fertigung.
  • Mehrere Linien, Arbeitsplätze oder Produktionsbereiche, zwischen denen Personal verschoben werden kann.
  • Bedarf liegt in ERP, PPS oder MES – kommt aber nicht in der Schichtplanung an.
  • Planung läuft über Excel oder Papier und der Aufwand soll nicht länger getragen werden.
  • Wechselschicht, Nachtarbeit, Bereitschaften und Qualifikationen müssen gleichzeitig berücksichtigt werden.

Wo Simago® in der Industrie im Einsatz ist

Simago® bildet Arbeitszeit dort ab, wo sie am anspruchsvollsten ist: im Mehrschichtbetrieb der Fertigung.

Metall & Maschinenbau
Chemie & Pharma
Automotive & Zulieferer
Lebensmittel & Getränke
Logistik & Werkverkehr

Vom Excel-Plan zum steuerbaren Prozess

Tarifverträge wie IG Metall oder IG BCE, das Arbeitszeitgesetz und Ihre Betriebsvereinbarungen
werden dabei im Regelwerk hinterlegt und bei jeder Planung berücksichtigt.

Pilot auf einer Linie

Start mit einem Bereich statt mit dem ganzen Werk: Bedarf hinterlegen, eine Planungswoche gegenrechnen, danach entscheiden – keine Stilllegung der bestehenden Planung.

Cloud oder On-Premise

Betrieb in einem deutschen Rechenzentrum oder in Ihrer eigenen Infrastruktur – Sie entscheiden, wo Ihre Daten liegen.

Begleitete Einführung

Analyse, Schulung, Support – plus fertige Vorlagen für Datenschutz-, IT-Sicherheits- und Rollenkonzepte. Betriebsrat und IT von Anfang an eingebunden.

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Was Fertigungs- und IT-Verantwortliche vorher wissen wollen

Wie kommen die Bedarfskennzahlen aus unserem ERP in die Planung?

Über Schnittstellen. Die Bedarfswerte werden aus den ERP- und Produktionsplanungssystemen übernommen, sodass in allen beteiligten Systemen dieselben Kennzahlen gelten – ohne Abgleichrunden, ohne Zwischenstände und ohne manuelles Abtippen. Welche Systeme bei Ihnen im Einsatz sind und wie die Anbindung konkret aussieht, klären wir im Erstgespräch.


Wir haben bereits ein Zeitwirtschafts- oder Schichtplanungssystem. Was bringt das hier zusätzlich?

Bestehende Systeme bilden Schichten ab und verwalten Regeln – sie stellen die geplante Besetzung aber keinem Bedarf gegenüber. Genau diese Lücke schließt der Bedarfsabgleich. In vielen Projekten läuft er neben der vorhandenen Zeitwirtschaft, nicht an ihrer Stelle. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, sehen wir uns gemeinsam an.


Können wir auch starten, wenn der Bedarf noch nicht sauber im System liegt?

Ja. Bedarfsvorgaben lassen sich je Tag oder je Stunde auch manuell hinterlegen. Viele Betriebe beginnen mit einer Linie oder einem Bereich und binden die Systeme anschließend an – der Deckungsabgleich funktioniert von Anfang an.


Was passiert bei einem kurzfristigen Ausfall?

Fällt eine Person kurzfristig aus, verändert sich die Deckung sofort. Das System meldet die Veränderung unmittelbar an die Planung und schlägt Alternativen vor: qualifizierte, verfügbare Personen, deren Einsatz die hinterlegten Regeln einhält. Weil Zeiterfassung und Planung in einem System laufen, steht die Krankmeldung sofort im Plan.

Wie unterstützt die Lösung die Abstimmung mit dem Betriebsrat?

Planung, Regelwerk und Änderungen sind dokumentiert und nachvollziehbar. Abwesenheiten sind gesetzt, Mehrzeiten werden sichtbar gesteuert und Vertretungen vorgeschlagen – das schafft eine gemeinsame, überprüfbare Grundlage für die Abstimmung mit der Arbeitnehmervertretung. Zusätzlich bringen wir Vorlagen aus vergleichbaren Projekten mit – vom Rechte-und-Rollen-Konzept bis zur Grundlage für die Betriebsvereinbarung – und empfehlen, den Betriebsrat vor dem Projektstart einzubinden.


Cloud oder eigener Server?

Beides ist möglich: Betrieb auf Ihren eigenen Servern oder in einem zertifizierten deutschen Rechenzentrum. Vorhandene Terminals und Erfassungsgeräte können in der Regel weiter genutzt werden.


Wie läuft die Einführung ab?

Von der Analyse über die Konfiguration bis zum Go-live begleitet Sie ein erfahrenes Projektteam. Nach der Einführung stehen Service, Wartungs- und Servicevertrag sowie ein Serviceportal zur Verfügung – telefonisch, remote und vor Ort. Wichtig für später: Angepasst wird per Konfiguration, nicht per Programmierung. Ändern sich Gesetze, Tarife oder Ihre Abläufe, passen Sie das Regelwerk selbst an – ohne auf ein Update warten zu müssen.


Können wir unsere vorhandenen Terminals weiter nutzen?

In der Regel ja. Die Lösung arbeitet hardwareunabhängig, unter anderem mit Terminals von Datafox, PCS und dormakaba. Gebucht wird am Hallenterminal, mobil oder direkt aus der Planung.

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nächster schritt

Zeigen Sie uns eine Woche aus Ihrer Fertigung – wir zeigen Ihnen die Deckung.

In der Short Discovery schauen wir uns Ihre Schichtsysteme, Ihre Bedarfsquellen und eine typische Planungswoche an. Sie sehen danach, wo Unter- und Überdeckung in Ihrem Betrieb tatsächlich entstehen.

  • Ihre Painpoints im Fokus – wo kostet die aktuelle Planung Zeit, Geld und Nerven?
  • Simago® live Demo – Sie sehen konkret, wie die kritischen Punkte gelöst werden
  • Klarer Fahrplan zum Abschluss – nächste Schritte und realistischer Zeithorizont, bis Ihre Planung steht

60 Minuten · kostenfrei · kein Verkaufsgespräch. Bringen Sie eine Planungswoche mit, wir rechnen sie gemeinsam durch.

Ihr Ansprechpartner

Christian Hartmann

Head of Sales

Christian Hartmann, Head of Sales bei LÜTH & DÜMCHEN