Wasserwirtschaft

Zutrittskontrolle und Besuchermanagement für die Wasserwirtschaft

Dezentrale Anlagen, sensible Infrastruktur und steigende Anforderungen: Sichern Sie Ihre Standorte strukturiert, nachvollziehbar und effizient.

  • Orientiert an den Anforderungen aus KRITIS-Dachgesetz und NIS-2
  • Zentrale Steuerung von Zutritt und Prozessen
  • Nachweise jederzeit prüfbar

Wer nicht nachvollziehen kann, wer sich im Unternehmen aufhält, hat hier ein zentrales Handlungsfeld – bei Verstößen sehen die Gesetze empfindliche, gestaffelte Bußgelder vor.

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HerausForderungen für WASSERVERSORGER

Welche Sicherheitslücken entstehen im Alltag?

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Das KRITIS-Dachgesetz ist in Kraft. Für Wasserversorger bedeutet das konkrete Anforderungen an die physische Sicherheit – besonders bei dezentralen Anlagen wie Brunnen, Pumpstationen oder Reservoirs.

Viele dieser Standorte sind frei zugänglich oder nur unzureichend gesichert. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Nachweisbarkeit, Resilienz und Reaktionsfähigkeit.

Typische Risiken im Gebäudebetrieb

  • Brand oder Explosion
  • Technische Störungen (elektrisch oder mechanisch)
  • Gefahrstoffe und Umweltgefahren
  • Sabotage oder Spionage
  • Diebstahl und unbefugter Zutritt
  • Vandalismus oder Übergriffe
gesetzliche einordnung

Warum der Druck jetzt steigt

Mit der NIS-2-Umsetzung (Ende 2025) und dem KRITIS-Dachgesetz (März 2026) gelten in Deutschland
zwei Regelwerke parallel – und erfordern deshalb unterschiedliche Maßnahmen.

Cybersicherheit – Pflichten aus NIS-2 / BSIG

Die NIS-2-Richtlinie ist europäisches Recht.
Das BSI-Gesetz (BSIG) ist deutsches Bundesrecht. Es setzt die europäischen Vorgaben zur Cybersicherheit in nationales Recht um.

  • Selbstidentifikation als betroffene Einrichtung
  • Benennung einer ständig erreichbaren Kontaktstelle
  • Meldung erheblicher Cybervorfälle ans BSI
  • Nachweis technischer IT-Schutzmaßnahmen
  • Registrierung auf der gemeinsamen Plattform BBK + BSI

Physische Sicherheit – Pflichten aus dem
CER / KRITIS-Dachgesetz

KRITIS-Dachgesetz ist deutsches Bundesrecht. Es setzt die europäische CER-Richtlinie (Directive on the Resilience of Critical Entities, EU 2022/2557) in nationales Recht um.

  • Maßnahmen zum physischen Zugangsschutz
  • Risikoanalysen und Resilienzpläne
  • Krisen- und Notfallpläne
  • Meldung erheblicher Störungen ans BBK — innerhalb 24h
  • Registrierung beim BBK bis 17. Juli 2026 – danach ca. 9 Monate für die Risikoanalyse, ca. 10 Monate für die Resilienzmaßnahmen

Beide Gesetze gelten parallel. Simago® adressiert die physische Seite — strukturiert, dokumentierbar, nachvollziehbar.

Anwendungsbeispiele von Simago®

Nicht jede Infrastruktur ist gleich. In der Wasserwirtschaft entstehen Risiken vorwiegend durch verteilte Anlagen,
offene Zugänge und kritische Betriebsbereiche.

Strategie

Physische Sicherheit ist Teil Ihrer Gesamtstrategie – nicht eine Aufgabe daneben.

Das KRITIS-Dachgesetz fordert nachweisbaren physischen Schutz.
Simago® liefert alle drei Ebenen – in einer Plattform.

Organisatorisch

Rollen, Berechtigungen, Besucherrichtlinien

Physisch

Zutrittskontrolle an Werkstoren, Leitstände, Serverräume

Digital

Protokollierung, Berichte, Exporte für interne und externe Prüfungen

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WIE LÜTH & DÜMCHEN UNTERSTÜTZT

Der erste Schritt ist die richtige Einordnung

KRITIS-Anforderungen sind komplex – aber lösbar. Gemeinsam finden wir einen pragmatischen Weg, der zu Ihrem Betrieb passt. Wir schöpfen aus fundierter Expertise mit öffentlicher Verwaltung, Versorgern und Betreibern kritischer Infrastruktur. In einem kurzen Gespräch klären wir, wo Sie heute stehen – und was die nächsten Schritte sind.

  • Erste Orientierung
    Welche Regelwerke könnten für Sie relevant sein?
  • Einschätzung Ihrer Handlungsfelder
    Wo bestehen aktuell Risiken oder Lücken?
  • Erste Priorisierung
    Was ist jetzt wirklich relevant – und was nicht?
  • Konkrete nächste Schritte
    Wie Sie strukturiert und systematisch vorgehen können


Unverbindlich · ca. 15 Minuten · ohne Vorbereitung

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Ihr Beratungspartner

Unsere Beratungsleistungen im Überblick

KRITIS-Standortanalyse für Betreiber

Das KRITIS-Dachgesetz fordert physischen Zugangsschutz – aber nicht jede Anlage braucht dieselbe Lösung. Gemeinsam mit Ihnen schauen wir, was an Ihren Standorten bereits vorhanden ist, wo Lücken bestehen und was prioritär umzusetzen ist.

Was Sie nach einer KRITIS-Standortanalyse in der Hand haben:

  • Dokumentierter IST-Status aller Zugangspunkte (Tor, Perimeter, Gebäude, sicherheitskritische Zonen)
  • Technisch-organisatorische Einschätzung Ihrer Zugangs- und Sicherheitsstrukturen mit Blick auf typische NIS-2- und KRITIS-Themenfelder
  • Priorisierter Maßnahmenplan – Hoch / Mittel / Niedrig
  • Konkrete Ausbaustufen mit grober Kostenschätzung
  • Strukturierter Bericht als Grundlage für Investitionsentscheidung, Unterstützung bei der internen Vorbereitung auf Prüfungen

Ergebnis: Ein konkreter Maßnahmenplan mit klarer Priorisierung und transparenter Investitionsgrundlage – keine PowerPoint-Folien, sondern ein belastbares Arbeitsdokument.

Sicherheitszonen-Konzept

Nicht jeder Bereich braucht denselben Schutz. Leitstand, Schaltanlage, Serverraum und Außengelände haben unterschiedliche Risikoprofile. Wir helfen Ihnen, das sauber zu trennen und in Simago® abzubilden.

Wir definieren gemeinsam:

  • Öffentlich zugängliche Bereiche
  • Kontrollierte Betriebszonen
  • Rollen- und zeitbasierte Zutrittssteuerung
  • hochsensible Technik- und Gefahrenbereiche

Deutlich reduziertes Risiko unbefugter Zutritte. Klare Verantwortlichkeiten. Hohe Nachvollziehbarkeit.

Rollen- & Berechtigungsarchitektur

Das Need-to-know-Prinzip gilt nicht nur digital. Auch physische Zugänge brauchen klare Regeln: Wer darf welchen Bereich betreten – und wann. Wir konfigurieren das gemeinsam mit Ihnen direkt in Simago®.

Wir entwickeln gemeinsam:

  • Rollenbasierte Zutrittsprofile für Mitarbeitende und Dienstleister
  • Zeitliche Zutrittsbeschränkungen
  • Systematische, manipulationsgeschützte Dokumentation

Nachvollziehbare Protokollierung als Grundlage für interne und externe Prüfungen.

Besucher- und Fremdfirmenprozesse

Wartungstechniker, Entsorger, Subunternehmer: Sie kommen, arbeiten und gehen. Oft an sensiblen Anlagen. Das KRITIS-Dachgesetz fordert nachweisbaren, kontrollierten Zugang –
auch für Externe.

Wir implementieren:

  • Digitale Voranmeldung von Besuchern und Dienstleistern
  • Strukturierte Identitätsprüfung vor Zutritt
  • Zonenbasierte Besucher- und Fremdfirmenausweise
  • Automatisierte und revisionssichere Dokumentation

Jeder Externe wird strukturiert erfasst und dokumentiert – für maximale Transparenz im Betrieb.

Dokumentation & Nachweisunterstützung

Das KRITIS-Dachgesetz fordert belegbare Schutzmaßnahmen – gegenüber dem BBK und im Schadensfall. Simago® protokolliert Zutritte automatisch und durchgängig.

Wir unterstützen Sie bei:

  • Lückenlose Zutrittsprotokolle mit Zeitstempel und Personenidentifikation
  • Auswertbarkeit auf Knopfdruck — für interne und externe Prüfungen
  • Datenschutzkonforme Speicherkonzepte in Abstimmung mit Ihrem Datenschutzbeauftragten

Damit Sie Prüfungen strukturiert und mit belastbarer Datenbasis begegnen können.

Notfall- & Krisenprozesse

Das KRITIS-Dachgesetz fordert Krisen- und Notfallpläne — nicht als Dokument in der Schublade, sondern als gelebten Prozess. Simago® integriert Notfallszenarien direkt in den laufenden Betrieb.

Wir integrieren:

  • Evakuierungsszenarien
  • Sammelpunkterfassung
  • Notfallrollen und Krisenvertretungen
  • Temporäre Zugangssperren auf Knopfdruck

Ziel: Handlungsfähigkeit auch bei Störung oder Angriff.

Resilienz im Personalmanagement

Betriebssicherheit unter Belastung bedeutet: Schlüsselpositionen müssen auch bei Ausfall, Krankheit oder Krise besetzt sein. Simago® verknüpft Personalplanung direkt mit Zutrittsberechtigung.

Wir verknüpfen:

  • Personalplanung und Zutrittsberechtigung
  • Krisenvertretung und Notfallrollen
  • Zugriff bei Ausfall einzelner Schlüsselpersonen

Resilienz entsteht durch Struktur – nicht durch Reaktion.

Benefits

Was wird optimiert?

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  • Prüfbereit für BBK-Audits
    Alle Zutrittsdaten sind lückenlos gespeichert, exportierbar und manipulationssicher – genau das, was Prüfer sehen wollen.
  • Folgefristen strukturiert angehen
    Simago® liefert die Dokumentationsgrundlage für Risikoanalyse, Resilienzplan und Nachweise gegenüber BBK und BSI.
  • Kein Mehraufwand für Ihr Personal
    Simago® automatisiert Besucheranmeldungen, Ausweiskontrollen und Abreisedokumentation. Ihr Team tut weniger – und weiß mehr.
  • Skalierbar über mehrere Standorte
    Ob ein Wasserwerk oder zehn Umspannstationen – Simago® wächst mit Ihrer Infrastruktur.
  • Datenschutz von Anfang an mitgedacht
    Datensparsamkeit, Löschfristen und Verarbeitungsverzeichnis sind systemseitig vorbereitet.“
  • Einfache Bedienung, keine IT-Kenntnisse nötig
    Die Oberfläche ist intuitiv – Ihre Mitarbeitenden sind nach einer halben Stunde einsatzbereit.

Von der Analyse bis zum Nachweis – Schritt für Schritt.

KRITIS-Projekte scheitern nicht an der Technik – sondern an fehlender Struktur. Unser bewährtes Vorgehen:

Grafik Projektumsetzung
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Was passiert, wenn Betreiber nicht reagieren

  • Das KRITIS-Dachgesetz sieht bei Verstößen gestaffelte Bußgelder von bis zu 1 Mio. Euro vor – je nach Art des Verstoßes
  • Die Geschäftsleitung ist gesetzlich verpflichtet, Resilienzmaßnahmen zu billigen und deren Umsetzung zu überwachen (§ 20 KRITIS-DachG); bei Pflichtverletzungen drohen Haftungsrisiken
  • Imageschäden und Vertrauensverlust bei Versorgungsausfällen
  • Nachträgliche Systemimplementierung unter Zeitdruck kostet deutlich mehr

Wer jetzt handelt, schützt seinen Betrieb – und spart Zeit und Geld gegenüber einer Notlösung unter Druck.

Quelle: KRITIS-Dachgesetz (KRITISDachG), BGBl. 2026 I Nr. 66 vom 16. März 2026. Stand: Juli 2026. Diese Darstellung ist eine allgemeine Information und ersetzt keine Rechtsberatung.

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Klären Sie hier Ihre offenen Fragen

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Was ist der Unterschied zwischen dem KRITIS-Dachgesetz und NIS-2?

Das KRITIS-Dachgesetz schützt kritische Anlagen vor physischen Bedrohungen: Sabotage, Einbruch, unkontrollierter Zutritt, Naturkatastrophen. Zuständige Behörde ist das BBK. Hier geht es um Werkstore, Leitstände, Sicherheitszonen – alles, was man anfassen kann.

NIS-2 schützt vor digitalen Bedrohungen: Cyberangriffe, Datenverlust, IT‑Ausfälle. Zuständige Behörde ist das BSI. Hier geht es um Netzwerke, Software, IT-Systeme.

Kurz: KRITIS-Dachgesetz = physische Sicherheit. NIS-2 = Cybersicherheit.


Was ist der Unterschied zwischen dem KRITIS-Dachgesetz und der CER-Richtlinie?


Bin ich als Wasserunternehmen von NIS-2 betroffen?


Was muss ich konkret nachweisen?



Welche Anlagen müssen besonders geschützt werden?



Warum sind dezentrale Anlagen ein besonderes Risiko?

Ist Zutrittskontrolle wirklich Teil der KRITIS-Anforderungen?


Reichen manuelle Besucherlisten aus?


Wie lange dauert die Einführung von Simago®?

Abhängig von der Anzahl Ihrer Standorte und Zugangspunkte ist Simago® access in der Regel innerhalb von 4–8 Wochen betriebsbereit. Die Implementierung erfolgt durch unsere Techniker vor Ort – inklusive Schulung Ihrer Sicherheitsbeauftragten.


Wir haben bereits ein System – kann Simago® integriert werden?


Müssen externe Dienstleister besonders berücksichtigt werden?

Ja. Fremdfirmen, Wartungsdienste und Subunternehmer haben häufig Zugriff auf sicherheitsrelevante Bereiche. Das KRITIS-Dachgesetz fordert nachweisbar kontrollierten Zugang – auch für Externe. Simago® bildet das vollständig ab.


Können Zutrittsrechte zeitlich eingeschränkt werden?


Ist eine zentrale Dokumentation verpflichtend?

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Ihr Ansprechpartner

Steffen Mankiewicz

Lassen Sie uns Ihre Situation gemeinsam einordnen

In einem kurzen Gespräch erhalten Sie eine klare Einschätzung –
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